GDE Wies arrow Rundgang
Geschichte
 Schloss Burgstall

Der Markt Wies liegt am südlichen Ausläufer der Schilcherweinstraße, inmitten der idyllischen Landschaft des "Steirischen Himmelreiches". Nicht nur gepflegte Buschenschänken, hervorragende Gaststätten und "Urlaub am Bauernhof-Betriebe" laden hier zum Verweilen ein, sondern auch das herausragende Kulturangebot und die freundlichen Menschen.

Die älteste urkundliche Nennung einer Wieser Katastralgemeinde (Etzendorf) stammt aus dem Jahre 1170. Die Anfänge des Schlosses Burgstall gehen nachweislich bis ins Jahr 1280 zurück. Die KG Altenmarkt wird erstmals 1324 urkundlich erwähnt.

Der Ort Wies selbst entstand nach Errichtung der Wallfahrtskirche "Zum gegeißelten Heiland (1774 - 1782). Die Erbauerin der Kirche Gräfin Maria Anna von Herberstein wird somit auch als Gründerin von Wies bezeichnet. Um Wies wurde ab 1797 Kohle abgebaut und um diese Zeit wurden glasverarbeitende Betriebe in Vordersdorf und Wies gegründet. Damit erlebte die Region um Wies einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung. 1873 wurde die Eisenbahn Lieboch-Wies fertiggestellt.

1920 erhält Wies das Marktrecht. In der Zwischenkriegszeit mussten die Glasfabriken stillgelegt und der Kohlebergbau stark eingeschränkt werden. Heute ist Wies in erster Linie Wohngemeinde mit einigen Industriebetrieben, mit gewerbe- und handelbetrieblicher Struktur.